Auch Bundeskanzlerinnen sind nicht immer sicher trotz ständiger Überwachung. Ein geistig verwirrter Mann verfolgt die Kanzlerin Angela Merkel in ihr Wochenendhaus in einem Templiner Dorf mitten in der uckermärkischen Natur und konnte trotz Sicherheitsvorkehrungen mehrmals auf das Grundstück im Nordbrandenburgischen Raum vordringen. Was für Anforderungen an Privatermittler muss es zukünftig geben? „Das Wort Stalker ist in diesem Zusammenhang nicht unangebracht“, sagte ein Sprecher des Bundespresseamtes gestern in Berlin. Wie lange die Regierungschefin schon von dem etwa 45-Jährigen belästigt wird, blieb unklar, schreibt der STERN. Mehr als ein Mal war der Verfolger nun schon auf dem Grundstück, obwohl das Wochenendhaus rund um die Uhr von mindestens zwei Polizisten bewacht wird. Jetzt wurde der Verfolger, der einen verwirrten Eindruck gemacht haben soll, gestoppt und in ein Krankenhaus eingewiesen. Unklar war auch, wie der Mann trotz Bewachung so weit vordringen konnte. Laut „Bild“-Zeitung war er vermutlich wütend, dass Merkel Briefe nicht persönlich beantwortet hatte. Aus Ermittlerkreisen hieß es, es handele sich bei dem Eindringling um einen freien Journalisten aus Mecklenburg-Vorpommern.
Trotz Überwachung Kanzlerin zu Hause in Brandenburg verbal attackiert
11. November 2010 von Karl
Es ist das Refugium der Kanzlerin: ein hell gestrichenes Wochenendhaus in einem 50-Seelen-Dorf bei Templin mitten in der uckermärkischen Natur. Wenn sie Zeit hat, sucht Angela Merkel (CDU) in dieser Einsamkeit Ruhe. Seit einiger Zeit jedoch wird dieses Idyll in Nordbrandenburg getrübt.



[...] zu gelangen, fragt man sich, wie viel Personal zur Bewachung zur Verfügung stehen muss, um Sicherheit zu [...]